Heimathafen Neukölln – Vom Dorfgasthaus zur Kulturlocation

Die Geschichte des Saalbau Neuköllns beginnt 1876, als in Rixdorf der Grundstein für ein Dorfgasthaus mit Pferdewechselstation vor den Toren der Stadt gelegt wird. Mittlerweile ist mit dem Heimathafen Neukölln ein kulturelles Highlight entstanden, das mit historischen Räumen und außergewöhnlichen Events lockt. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Ballsaals.

Heimathafen Neukölln
Geschichtsträchtig und atemberaubend: Heimathafen Neukölln

Von Bohéme zum Dornröschenschlaf

Um 1900 schießen Theater, Varietés, Tanzsäle aber auch zwielichtige Etablissements zwischen Hasenheide und Richardplatz aus dem Boden. Der bekannte Schlager „In Rixdorf is‘ Musike …“ kommt nicht von ungefähr. 1904 entsteht im Dorfgasthaus eines der ersten subventionierten Theater Preußens. Um den Ruf des Stadtteils als zwielichtigen Ort wieder aufzuwerten, wird Rixdorf 1912 in Neukölln umbenannt. Als sich Berlin in den 1920er-Jahren zur Kulturmetropole etabliert, ist der Neuköllner Saalbau mittendrin. Wilde Tanzpartys, ausgelassene Stimmung, volles Haus.
Während des Zweiten Weltkriegs wird der Ballsaal mit Bühne und Empore zum Kino umfunktioniert, bis er 1942 von den Nazis als Sammelstelle für die Güter jüdischer Bürger herhalten muss.
In den frühen 1950er-Jahre wird der Saalbau renoviert und umgebaut und als Konzert-, Theater-, und Filmsaal genutzt.
Nach dem Bau der Mauer rückt Neukölln in eine unattraktive Stadtrandlage und der Saalbau muss 1968 seine Bühnen schließen, der Beginn eines langen Dornröschenschlafes. Ende der 80er-Jahre soll der historische Bau schließlich abgerissen werden, glücklicherweise kann das verhindert werden.

Wiedereröffnung als Heimathafen Neukölln

1990 wird der Saalbau in seiner heutigen Form als Neuköllner Kulturlocation mit Theater- und Konzertsaal, Ausstellungsräumen und dem Café Rix wiedereröffnet. Seit dem 1. April 2009 bespielt das Volkstheater-Kollektiv Heimathafen Neukölln den Saalbau und startet mit großem Engagement sein Vorhaben eines neuen „Volkstheaters“.
Nun soll Neukölln wieder an alte Rixdorfer Zeiten anschließen. Der Heimathafen lockt zusammen mit seinem Nachbarn der Neuköllner Oper wieder Kunst- und Kulturfreunde in die Gegend.

Heimathafen Neukölln
Der Ballsaal fertig dekoriert für Dinnerpartys und Hochzeiten

Wer selbst den stuckverzierten Ballsaal nutzen möchte, kann den historischen Raum bei YOLOCO mieten. Für Hochzeiten, Konferenzen, Dinner oder Firmenfeiern kann der Saal mit Bankett-Bestuhlung für bis zu 400 Personen ausgestattet werden.
Bei schönem Wetter lädt der Garten zum Empfang ein. Hier kann sowohl ein Buffet aufgebaut als auch am Grill die nächste Sommerparty gefeiert werden. Außerdem gibt es eine Bar, die mit Drinks für Erfrischung sorgt.
Für die Party am Abend bietet der Saal mit Discokugel und professioneller Bühnen- und Haustechnik den perfekten Rahmen zum Feiern in historischer Atmosphäre.
Im ersten Stock befindet sich ein Studio, das mit einer Tribüne die passende Location für Lesungen oder Theaterproduktionen ist.
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