Diese drei Festivals solltet ihr nicht verpassen

Was wäre ein Sommer ohne Festivals? Zugegeben, die Sache mit dem Sommer ist dieses Jahr etwas schwierig. Umso mehr sollte man die Festivals feiern, wie sie fallen. Auch im August gibt es noch einige Indoor- und Outdoor Festivals, die zum Feiern, Entspannen und Tanzen einladen. Wir haben für euch drei heiße Tipps für Festivals herausgesucht, die ihr nicht verpassen solltet.

ARENA Berlin
Strandfeeling beim Strænd Festival in der ARENA Berlin

STRÆND-FESTIVAL: Surfer mitten in der Stadt

Am Samstag, den 20. August findet in der ARENA Berlin das STRÆND-FESTIVAL statt. Hier dreht sich alles ums Surfen, Strand und Wasser. Auf der Beachbühne am Badeschiff und im Glashaus treten großartige Sänger wie die Surfikone Tom Curren und Bands wie die Sticky Fingers auf, die eine verrückte Mischung aus Reggae, Psych und Pop spielen. Es gibt Kunst und Fotoausstellungen zu bewundern und Filme aus der Surf Culture. Ganz nach dem Motto „ein Sommertag am Wasser“ geht es am Strand entspannt und fröhlich zu. Abends geht es dann im ARENA Club bei tanzbaren DJ-Sounds weiter.
Doch beim Strænd Festival geht es um mehr, als nur ums Feiern. Die Veranstalter wollen „eine Stimmung, ein Gefühl, eine Community, ein kleines Wannabe-Woodstock – kuschelig und korrekt. Ohne Feiermeute beim Hypeheadliner, sondern mit Unterstützern einer, dieser Idee.“ Ein absolutes Must für Surf-Hippies, Kreative, Hedonisten, Umweltschützer und Musikbegeisterte. Und vor allem: Strandliebhaber.
Das Ticket kostet 22 Euro zzgl. Gebühren.

Berlin Atonal: Kulturfestival im alten Heizkraftwerk

Vom 24. bis zum 28. August findet das Berlin Atonal im stillgelegten Heizkraftwerk Mitte in der Köpenicker Straße statt. Seinen Anfang nahm das Festival bereits in den 1980er-Jahren. Von 1982 bis 1989 wurde im SO36 und im Bethanien mit Acts wie Einstürzende Neubauten die Berliner und internationale Kunst- und Postpunk-Szene gefeiert. Nach über zwei Jahrzehnten Pause kehrte das Festival 2013 zurück. Im Kraftwerk, das ähnlich wie die das Kraftwerk in der Rummelsburg nach der Stilllegung als Eventlocation genutzt wird, fand das Atonal in industriellem Setting ein neues Zuhause.
Beim Atonal ist der Name Programm: Ungewöhnliche Musik abseits von melodischen Harmonien, Klanginstallationen, spannende Live-Acts zwischen Post-Punk und experimenteller Avantgarde, beeindruckende Lichtshows und Kunstinstallationen füllen das Programm des Festivals. All das fernab von Mainstream. Death in Vegas, Raime, Robin Fox, Headless Horseman und Ectomorph sind nur eine handvoll der Namen, die das Lineup schmücken. Hier fühlen sich die wohl, die ein wenig nostalgisch in die subkulturellen 80er zurückkehren und gleichzeitig die neusten Geheimtipps der Szene entdecken wollen.
Tickets gibt es nur noch tageweise an der Abendkasse und kosten zwischen 24 und 34 Euro.

Heimathafen Neukölln
Der Konzertsaal im Heimathafen Neukölln ist eine der Locations beim Pop-Kultur

Pop-Kultur: Musikalische Entdeckungstour

Vom 31.August bis zum 02. September könnt ihr euch beim Pop-Kultur einmal musikalisch durch die Stadt bewegen. Neben dem Admiralspalast und Huxleys Neue Welt geht es vor allem in Neukölln zur Sache. In unterschiedlichen Locations, wie dem Heimathafen Neukölln, Prachtwerk, Vollgutlager oder SchwuZ finden Konzerte, Talks und Lesungen statt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Musik- und Kulturszene und das im interdisziplinären Austausch mit wissenschaftlichen Diskursen.
Am 1. September spielen im Heimathafen Neukölln White Wine, Girls Names und Cat’s Eyes. Das deutsch-amerikanische Trio White Wine spielt Cabaret-Garage-Pop und liefert geniale Shows ab. Vor allem Frontman Joe Haeges, der stets mit gegelter Frisur und Anzug auf der Bühne steht, reißt jeden mit seiner Power mit. Girls Names aus Belfast habe sich ganz der Kunst verschrieben. Inspiriert vom Futurismus, Konstruktivismus und Otto Piene klingt ihre Musik nach einer futuristischen Mischung aus Wave und Synthie-Post-Punk. Hörenswert!
Das britisch-kanadische Duo von Cat’s Eyes spielt Pop in seiner besten Form. Vom frühen Pop der 60er bis hin zu klassischen Melodien und rockigen Einflüssen reicht der ganz spezielle Sound. Bei Pop-Kultur spielen sie erstmals Songs vom neuen Album „Treasure House“.

Vollgutlager
Die Eventlocation im Vollgutlager eignet sich hervorragend für Ausstellungen

Im Vollgutlager erwartet euch eine Ausstellung von Scott King, die zur Reise in die Popgeschichte einlädt. Als bekannt wurde, dass Scott King im Besitz eines Feuerzeugs von Kurt Cobain ist, kontaktierten ihn Menschen aus aller Welt, um ihm seltenen Stücke aus dem Besitz bekannter Musiker anzubieten. Daraus entstand eine Sammlung mit über 400 Exponaten und Zeugnissen der Musikgeschichte. Kurios und kurzweilig, also unbedingt anschauen!
Ein Festival für alle, die neue Bands und Künstler entdecken wollen.
Tickets gibt es für einzelne Konzerte ab 5 Euro oder im Abo.

Welche Festivaltipps habt ihr für uns? Ab damit in die Kommentare!

Hier für den YOLOCO-Newsletter eintragen:

Wir informieren in unserem Newsletter über neue, besondere und beliebte Berliner Locations, die ihr vielfach auch über YOLOCO buchen könnt. Und was nicht ist, kann ja noch werden.
Name
Emailadresse
Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *